Abschied nehmen und anstoßen

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Hallo Ihr Lieben,

der letzte Tag des Jahres ist da. Was war das für ein Jahr? Ein schnelles, vollbepacktes, ein Knäuel, eins voller Abschiede… ein lehrreiches, ein emotionales, eins voller kleiner Wunder. Ich bin zufrieden mit meinem 2018, denn ich hätte nichts anders gemacht. Nichts Großes jedenfalls. Ich bin da, wo ich sein möchte, mit den richtigen Menschen an meiner Seite. Und das fühlt sich verdammt gut an!

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Ich weiß, dass viele von Euch das nicht sagen können. Da war ich auch – sehr lange sogar. Ich hatte gekämpft, mit mir selbst, mit meiner Umgebung, mit meinem Leben. Wie ein schiefes Bild an der Wand, so sah alles durch meine damalige Brille aus.

Ich stand vor einem riesigen Berg und wusste nicht, wo ich anfangen sollte. Da bekam ich einen guten Tipp: Nicht den Berg zu sehen, sondern viele kleine Aufgaben, die man eine nach der anderen anpacken und bewältigen kann. Einen Schritt nach dem anderen zu tun. Mehr Geduld zu haben, mit sich selbst und den anderen. Und jeden noch so kleinen Erfolg zu feiern.

Das war vor einigen Jahren. Die Veränderung kam langsam, aber sie war von Anfang an zu spüren. Heute sehe ich, dass vor mir noch ein langer Weg ist (oder viele kleine Schritte 🙂 ). Den ich aber gerne gehe. Das macht den ganzen Unterschied aus. Der Alltag mag nicht immer einfach sein, das Leben ist nicht perfekt und ich bin es noch weniger – und doch gibt das Leben einem so viel, was man nicht in Worte fassen kann.

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Im August habe ich im Kino einen schönen Film gesehen, „Deine Juliet“, eine Romanverfilmung, nach der ich sofort Lust hatte, auch das Buch zu lesen (keine Selbstverständlichkeit, wohlgemerkt). Gestern Abend bin ich endlich fertig mit dem Buch geworden und kann es nur empfehlen. Ich habe es in der Originalfassung gelesen: „The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society“ (von Mary Ann Shaffer & Annie Barrows). Der Roman ist voller Gefühl und Esprit, I giggled and chuckled all the way… well, almost. Es gibt (mindestens) noch ein weiteres Buch, das den Zweiten Weltkrieg auf eine sehr originelle Art und Weise behandelt und das ich Euch ebenfalls ans Herz legen kann: „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak („The Book Thief“). Mich hat es sehr berührt und ich werde es definitiv noch einmal lesen.

Den Soundtrack des Jahres lieferte ein anderer Film: „A Star is Born“ (mit Lady Gaga und Bradley Cooper). „Maybe It’s Time“, „Shallow“, „Always Remember Us This Way“, „I’ll Never Love Again“… höre ich seit Oktober immer wieder. Vorsichtig dosiert. Sowohl die Texte als auch die Stimmen gehen unter die Haut und lassen einen nicht los. Wenn ich mal eine kleine Pause brauche, höre ich gerne Milow feat. Matt Simons: „Lay Your Worry Down“, Max Giesinger: „Zuhause“, Imagine Dragons: „Natural“ oder Zaz: „Qué vendrá“ und „Mes souvenirs de toi“… Und Ihr, was war auf Eurer Playlist die letzten Monate?

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Jetzt gilt es, Fingerfood zu vernaschen und unsere Fellnase mit Musik zu betäuben – sie hat nämlich panische Angst vor der ganzen Knallerei. Und anzustoßen. Auf neue Aufgaben, Menschen, Bücher, Musik, auf alles, was bleibt, und alles, was noch kommt und 2019 besonders machen wird.

Feiert schön und kommt gut ins neue Jahr!

Alles Liebe

Eure Annie

 

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