Nach dem Sturm

Hallo Ihr Lieben,

heute bin ich auch dabei! Es geht um zwei Aktionen: Lottas „Bunt ist die Welt“ mit dem aktuellen Thema „Holz“ und Fraukes „SchwarzWeissBlick„. Als ich Lottas Thema für den gestrigen Sonntag gesehen habe, hatte ich sofort ein Bild vor den Augen. Und so gibt es heute mal ausnahmsweise ein Foto aus meinem Archiv.

Ich mag diese melancholische Aufnahme. Sie ist einige Tage nach einem Sturm vor ein paar Jahren entstanden. Während des Sturms fiel ein großer Ast von einem Baum in unserem Garten ab. Danach musste auch der ganze Baum weg, wegen Sturzgefahr. Den Ast haben wir alleine klein gemacht; der Baum wurde von einer Firma gefällt. Das Ergebnis dieser Aktionen sieht man nur zum Teil auf dem Bild. Das ganze Chaos inmitten des Gartens – die kaputten Blumen, Unmengen an kleinen Ästen und die wilde Nadeldecke auf dem Rasen – bleibt nur in der Erinnerung. Die sauber geordneten Holzstücke, die die Ruhe symbolisieren, die nach dem Sturm eingekehrt ist, habe ich festgehalten.

Den Baum haben wir noch lange vermisst. Inzwischen haben wir uns daran gewöhnt, dass an seinem Platz Blumen wachsen und der Schatten der Sonne gewichen ist. Der Garten ist größer und heller geworden und bietet unserer Hündin jetzt mehr Platz zum Toben. Das Holz haben wir damals einem unserer Nachbarn geschenkt. Heute erinnert nichts mehr daran, dass hier einmal ein großer Sturm gefegt hat, und was er hinter sich gelassen hat. Bis auf dieses eine Bild.

Ich wünsche Euch schöne, sonnige und sturmfreie Tage!

Eure Annie

P.S. Macht mit bei „Bunt ist die Welt“ von Lotta und beim „SchwarzWeissBlick“ von Frauke!

10 Kommentare zu „Nach dem Sturm

  1. Lieber Annie,
    es ist immer blöd, wenn man einen Baum fällen muß, aber manchmal dann halt nicht mehr zu vermeiden. Aber vielleicht könnt Ihr an die Stelle einen neuen Baum setzen.
    Da Bild gefällt mir schon, nur ist es ein wenig klein, aber ich kann mich schon in Eure Situation reinversetzen.
    Mir ging es auch nicht gut, wenn man meine Blutpflaume fällen würde.

    Mit lieben Grüßen Eva

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  2. Liebe Eva,
    danke für Deine Anteilnahme! Der Baum war wirklich wunderschön, aber anscheinend von innen faul, so dass man es nicht sehen konnte und wir sehr überrascht waren. Er musste gefällt werden, es war nur eine Frage der Zeit. Wenn Du auf das Bild klickst, kannst Du es in der Größe 600×400 Pixel sehen 🙂 Hab einen schönen Abend noch! Viele liebe Grüße
    Annie

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  3. Ja so ein Baum musste bei uns auch schon weichen… ich heule ihm heute noch hinterher …. es war ein Apfelbaum… aber es musste auch sein, leider. Deshalb kann ich es dir gut nachfühlen liebe Annie ♥
    Ganz liebe Grüße
    Christel

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  4. Das ist ja sehr traurig, liebe Christel! Es tut schon weh, wenn man ein Stückchen Natur zerstören muss, aber wenn es noch ein Baum mit Geschichte ist, den man lieb gewonnen hat, ist es besonders schmerzlich. Ich finde es aber auch faszinierend, wie sich die Natur regeneriert, so dass man die Narben kaum noch sieht – an der Stelle wachsen ja heute Blumen, sie ist nur ein bisschen höher als die Wiese drumherum. Und ich husche gleich zu Dir rüber… Liebste Grüße
    Annie

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